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Termine und Orte

Wo wir waren und sein werden

Frau als gepflegte mit Mann_GESCHICHTE1 Mehr erfahren

MAI 2016
BIELEFELD

Vom 11. Mai bis 09. September 2016 wird die Ausstellung in der Kommunalen Galerie der Stadt Bielefeld gezeigt. Die Eröffnung fand am 11.05.2016 um 18 Uhr durch die Leiterin des Bielefelder Kulturamtes, Brigitte Brand, in Anwesenheit von Hermine Oberück statt. …

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2012 – 2014
Ostwestfalen-Lippe

Ausstellungsorte in Ostwestfalen-Lippe abc abc

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MÄRZ 2015
HEIDE/HOLSTEIN

Eröffnung am 08.03.2015 um 11 Uhr abc abc

Das Konzept der Ausstellung

Warum sie wichtig ist

Konzept

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VIELFALT
BELASTUNG
BALANCE

Hermine Oberücks Fotografien pflegender und auf Betreuung und Pflege angewiesener Menschen bilden mit ihrer Konzentration auf das weibliche, familiäre und ambulante „Gesicht“ der Pflege die Realität ab.
Weil ihre Lebenserwartung um durchschnittlich fünf Jahre höher ist als die der Männer, benötigen in erster Linie Frauen Pflege: Zwei Drittel der Pflegebedürftigen sind weiblich, und Pflege findet noch immer in erster Linie zu Hause statt. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, nur etwa ein Drittel wird vollstationär in Heimen betreut. Für viele Menschen, vor allem aber für viele Frauen ist die Versorgung älterer Familienmitglieder noch immer eine „Selbstverständlichkeit“. Die Hauptlast häuslicher Unterstützung wird von Frauen getragen: fast 75% der häuslichen Pflege wird von Frauen übernommen.

Der vielbeschworene drohende Pflegenotstand bildet eine von vielen möglichen „Hintergrundfolien“, vor der die in der Ausstellung gezeigten Portraits und Fotografien betrachtet werden können.

Idee

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LEISTUNG
RESPEKT
WÜRDE

„Pflege“ hat viele Gesichter: Schon seit Mitte der 1990er Jahre fotografiert Hermine Oberück Reportagen über Frauen, die in ganz unterschiedlichen Kontexten in der privaten und professionellen Betreuung und Pflege von alten Menschen tätig sind. Ihre Reportagen zeigen die ganze Bandbreite privater und professioneller Hilfe, Unterstützung und Pflege älterer und alter Menschen.
Hermine Oberücks Fotografien aus 20 Jahren dokumentieren in unaufdringlicher Deutlichkeit die psychischen und oft auch körperlichen Leistungen, die mit der Pflege und Betreuung älterer und alter Menschen verbunden sind. Wer andere Menschen betreuen und pflegen will oder muss, benötigt viel medizinisches, psychologisches und pflegerisches (Fach-)Wissen. Er oder sie braucht aber auch viel Kraft und Geduld – und die Möglichkeit, sich selbst in pflegefreien Zeiten zu regenerieren.
Vor allem aber brauchen alle, die in helfenden, betreuenden oder pflegenden Rollen auftreten, Anerkennung und Wertschätzung für die Leistungen, die sie tagtäglich erbringen und die viel zu oft „im Verborgenen“ stattfinden.

Ziele

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MITGEFÜHL
REFLEXION
FREIHEIT

Hermine Oberücks Fotografien rund um das Thema „pflegende und gepflegte Frauen in Deutschland“ stellen Fragen, mit denen sich jede und jeder von uns im Laufe des Lebens aktiv auseinander setzen muss: Wie möchte ich leben? Wie möchte ich alt werden? Was bin ich bereit für andere Menschen zu tun? Wie viel Hilfe von anderen kann und möchte ich annehmen?
Sie ermöglichen Mitgefühl mit den auf Pflege angewiesenen Menschen, denen Hermine Oberück in bewährter fotografischer Manier „nahe kommt“, ohne ihnen mit ihrer Kamera zu nahe zu treten. Oberück zeigt den Betrachterinnen und Betrachtern ein oft auf Tisch und Bett geschrumpftes „Lebensumfeld“. Von ihren Bildern lässt sich lernen, dass es nicht das Alter selbst oder die damit manchmal verbundene Abhängigkeit ist, was Menschen ihrer Würde beraubt, sondern eigene und fremde Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit.
Gleichzeitig ermöglichen die Fotografien einen Einblick in die vielfältigen Anforderungen, die an Menschen gestellt werden, die im privaten oder professionellen Kontext pflegerisch tätig sind. Sie erlauben den Betrachtern und Betrachterinnen, für einen Augenblick inne zu halten und die aufsteigenden Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Ängste zu reflektieren.

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Wie möchten Sie gepflegt und behandelt werden?
Von Pflegekräften, die Zeit für Sie haben und gern für Sie da sind. In vertrauter Umgebung. Mit Zuwendung, Nachsicht und Geduld. In Würde und mit Wertschätzung.

Broschüre „Zukunftsthema Pflege“, hrsg. AG der Gleichstellungsbeauftragten in OWL

Die Geschichte der Ausstellung

Wie die Ausstellung entstand

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Eine Ausstellung mit Geschichte

Schon seit Anfang der 1990er Jahre fotografiert Hermine Oberück Reportagen über Frauen, die in ganz unterschiedlichen Kontexten in der privaten und professionellen Altenpflege tätig sind. Gleichzeitig portraitiert sie Menschen, die in unterschiedlichen Kontexten auf professionelle oder auf Pflege im privaten Kreis angewiesen sind. Im Laufe der Jahre sind so eine Vielzahl von Portraits pflegender und gepflegter Frauen entstanden, die neben individuellen, strukturellen und gesellschaftlichen Aspekten des großen Themas „Pflege ist weiblich!“ auch die historische Dimension beleuchten.

Hermine Oberücks Fotografien dokumentieren „ganz nebenbei“ auch ein Vierteljahrhundert deutscher Gesellschaftsgeschichte. Viele der Bilder spielen mit den für Wiedererkennbarkeit sorgenden, sich im Laufe der Zeit kaum verändernden visuellen „Markern“ der (Pflege-)Bedürftigkeit älterer und alter Menschen: Tablettenaufbewahrungsbehälter, Zahnprothesen, Brillen und andere „Ersatzteile“ sowie Hilfsmittel jeder Art: Rollstühle, Rollatoren und Stöcke.

Die durch die Fotografien ermöglichten Einblicke in die deutsche Pflege- und Medizingeschichte zeigen einerseits, was sich seit Anfang der 1990er im Pflege- und Betreuungsbereich alles verändert hat. Sie zeigen aber auch, was sich im Laufe der Jahre kaum verändert hat:

Familiäre oder professionelle Betreuungs- und Pflegesituationen sind immer sehr intime und genau deshalb auch hoch sensible Kontakt- und Kommunikationssituationen zwischen Menschen, die sich trotz allen Bemühens auf Seiten der Pflegenden nur selten „auf Augenhöhe“ begegnen können. Die Welten, in die Hermine Oberück die Betrachter und Betrachterinnen ihrer Bilder einlädt, sind klein geworden. Sie bestehen manchmal nur noch aus Tisch, Stuhl und Bett und lassen den Pflegebedürftigen nur noch wenig Raum, ihr Zuhause zu gestalten.

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…von großer Aktualität

Im Zentrum der Pflege und der Aufmerksamkeit der Fotografin steht immer der Mensch. Das war gestern so, das ist auch heute noch so. Darüber, welches „Gesicht“ uns „die Pflege“ morgen zeigen wird, entscheiden wir alle mit: Hier und jetzt.
Im Inneren vieler der in den letzten 25 Jahren entstandenen Fotografien scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Auch deshalb laden die Portraits der pflegenden und gepflegten Menschen dazu ein, sich in ihnen zu spiegeln. Unabhängig davon, ob die Betrachter und Betrachterinnen pflegende oder betreuende Angehörige oder Freunde sind oder beruflich mit Altenpflege und -betreuung zu tun haben: Wer Hermine Oberücks Fotografien in Ruhe betrachtet, kann sich erinnern und wird sich besinnen:  „Das Thema Pflege geht uns alle an: Die ältere Generation, weil sie schon jetzt von Pflege betroffen ist, die mittlere Generation, weil ihr die Pflege bevorsteht, und die jüngere Generation, weil sie die Pflege leisten und finanzieren muss – und nicht zuletzt auch eines Tages selbst gepflegt werden will.“ („Zukunftsthema Pflege“, S. 7)
hermine

Hermine Oberück

Konzept & Fotografie

Kontakt

Wir freuen uns über Ihr Interesse

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KONTAKT

Die Ausstellung ausleihen!

 

Das Thema „Pflege“ geht alle an – präsentieren Sie die Ausstellung „Vom Da-Sein: Portraits pflegender und gepflegter Frauen“ deshalb auch in Ihrer Kommune! Aus meinem Fundus von derzeit etwa 250 Portraits und Fotografien stelle ich für Ihre Ausstellungsräume und Zielgruppen eine passende Auswahl an Fotografien zusammen. Mit dem Schwerpunkt „Pflege ist weiblich!“ und der Berücksichtigung kultursensibler und alternativer Pflegekonzepte leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen „Pflege von morgen“-Debatte.

 

Über die Ausleihkonditionen informiere ich Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

Hermine Oberück, Fotografin

* Menzelstrasse 54a, 33613 Bielefeld

0521-121262 oder 0175-412 1336

* 10.30  – 16:00

* fotografie@oberueck.com

* http://www.oberueck.com
* http://www.migrationsausstellung.de
* http://www.weltverlassen.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:
Hermine Oberück
Menzelstrasse 54a
33613 Bielefeld
0521-121262
fotografie@oberueck.com

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